Lexikon


Gehörgangsenzündungen sind meist Mischinfektionen mit Bakterien und Pilzen. Erkrankungszeichen sind‚ Juckreiz, Hautrötung, Schwellung, Feuchtigkeit und Schmerzen. Bei Hautpilzerkrankungen ist immer eine ausreichend lange Behandlung über den Zeitpunkt der Beschwerdefreiheit hinaus erforderlich. Dies kann Monate bis Jahre regelmäßiger Nachkontrollen erfordern. Sie können dabei mithelfen, indem Sie mehrmals am Tage den Gehörgang mit einem Fön-Luftstrahl auf geringer Wärmestufe austrocknen. Feuchtigkeitszutritte jeder Art sollten während der Behandlung vemieden werden.

Beim Duschen und Haarewaschen sowie beim Schwimmen kann der Gehörgang mit einem Wattebausch, der mit einer Fettcreme verknetet wurde, verschlossen werden. Selbstreinigungsversuche sind zu unterlassen. Außer den Ihnen vom HNO-Arzt verordneten Medikamenten sollten keine sonstigen Ohrentropfen verwendet werden.